Lexikon

Es sind 1920 Einträge im Lexikon.
Nach Lexikon-Einträgen suchen
Beginnt mit Enthält Exakter Begriff Klingt wie
Alle @ A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Seite:  1 2 3 4 5 Nächstes »
Begriff Definition
Lab

Eiweißspaltendes Enzym, das bei der Käseherstellung für die Gerinnung bzw. Dicklegung der Milch verantwortlich ist. Es ist ein Enzym, das aus Chymosin und Pepsin besteht. Beide Enzyme wirken als eiweißspaltende Moleküle. Lab bewirkt eine schnellere Gerinnung der Milch. Legt die Milch dick, ohne sie zu säuern. Wird ursprünglich aus dem Magen von Kälbern gewonnen (Naturlab), inzwischen aber meist mikrobiologisch hergestellt (Bakterien- und Pflanzenlabstoffe). Vier verschiedene Labarten sind für die Verwendung zugelassen: natürliches Kälberlab, mikrobielles, pflanzliches (aus Laubkraut, Feigen oder Disteln) und gentechnisch hergestelltes Lab.

Labkäse

Seine Milch ist mit Lab dickgelegt worden.

Labrusca

Eine der verbreitetsten Rebarten Nordamerikas, die Vitis Labrusca, von der die Concord ein typischer Vertreter ist, mit ausgesprochenem Foxgeschmack. Man trifft sie noch im Osten und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten an.

Lachs

Ein Raubfisch der nordeuropäischen Meere mit schlankem Körper und gut ausgebildetem Gebiss. Der Lachs wandert zum Laichen in denselben Fluss zurück, in dem er seine ersten Lebensjahre verbracht hat. Er ist ein begehrter Speisefisch.

Lachsfisch

Ein Angehöriger einer Unterordnung der Knochenfische mit einer fleischigen Fettflosse hinter der Rückenflosse.

Lachsforelle

Eine Form der Forelle, die ins Meer wandert und dort zu stattlicher Grösse heranwächst. Zur Fortpflanzung sucht die Lachsforelle das Süsswasser auf. Synonym: Meerforelle.

Lacrima

siehe Rebsorten

Lacrima christi

siehe Rebsorten

Lactoflavin

Zusammen mit Riboflavin Bestandteil des Vitamins B2, das als Vitamin im Bier enthalten ist.

Lafite-Rothschild, Château

Nach Auffassung der meisten unparteiischen Experten und wohl ebenso im Empfinden des breiten Publikums das Non plus ultra aller roten Bordeaux-Weine und das grösste Rotweingut der Welt. Lafite oder Lafite-Rothschild (beide Namen sind korrekt) gilt spätestens seit dem 18. Jahrhundert als premier cru, als es sich im Besitz der Grafen de Ségur befand, eine Einstufung die von der Klassifizierung von 1855 ebenso wie von der von 1973 geradezu selbstverständlich bestätigt wurde. In einem der spektakulärsten Transaktionen der Weingeschichte ging das über 300 Jahre alte Weingut 1868 für 4,4 Mill. Francs in den Besitz von Baron James de Rothschild über. Rund 95 ha stehen heute unter Reben, davon 70% Cabernet Sauvignon, 21% Merlot und 9% Cabernet Franc. Der aus ihnen erzeugte Wein hat in den 1960er und 1970er Jahren nicht immer die in ihn gesteckten Erwartungen erfüllt und desöfteren zu Enttäuschungen Anlass gegeben. Doch seit dem 1982er weist der Weg wieder steil nach oben, und Lafite nimmt heute wieder voll seinen angestammten Platz ein. Ein sprichwörtlich ästhetischer Wein von nicht zu übertreffender Finesse und Eleganz, grossartig strukturiert und nuancenreich und von einzigartiger Geschmackstiefe, die Vollendung des grossen roten Bordeaux.

Lage

In Deutschland engere geographische Herkunftsbezeichnung für einen Wein. Dabei kann es sich sowohl um einen Einzellage als auch um eine Grosslage handeln. Welche tatsächlich gemeint ist, vermag der normale Weintrinker nicht zu erkennen, so dass das Etikett weder "Wahrheit" noch "Klarheit" bietet.

Lagename

Eine Lage ist die weinrechtlich abgegrenzte, mit einem bestimmten amtlichen Namen versehene und in die bei der Landwirtschaftskammer geführte Weinbergsrolle eingetragene Rebfläche (Gewann). Ihr Name muss nicht auf dem Etikett angegeben werden, ist aber überwiegend dort zu finden (anders bei Marken- oder Rebsortenweinen). Wird der Lagename benutzt, dann muss auch der Gemeindename hinzugefügt werden. Der Lagename ist die engste geographische Herkunftsangabe.

Lagern; Lagerung

Weine, die nach dem Kauf nicht so bald getrunken werden, sollten unter möglichst guten Bedingungen eingelagert werden. Hochwertiger Wein soll erst getrunken werden, wenn er nach dem Transport einige Tage kühl gelagert hat. Unmittelbar nach Erschütterungen verkostet sich ein Wein gestört, verschlossen. Ideal ist dafür ein Keller, der folgende Eigenschaften aufweist: Temperatur von ca. 13 °C. Die Temperatur sollte möglichst konstant bleiben, kleinere saisonale Schwankungen schaden jedoch nicht. 13 °C sind für das Lagern von Wein ideal, akzeptabel sind aber alle (gleichbleibenden!) Temperaturen zwischen 8 und 18 °C. (Je wärmer der Wein liegt, desto schneller altert er.) - Wein, der nicht länger als zwei bis drei Jahre aufgehoben wird, übersteht meistens auch eine Lagerung in einer dunklen Ecke in der Wohnung bei Zimmertemperatur. Luftfeuchtigkeit von ca. 60% Ist es trockener, besteht die Gefahr, dass der Kork austrocknet und Luft in die Flasche dringt, so dass der Wein oxidiert. Ist es etwas feuchter, schadet das dem Wein in der Regel nicht, jedoch lösen sich die Etiketten mit der Zeit ab oder verschimmeln. (Dagegen kann man Abhilfe schaffen, indem man die Flaschen mit Butterbrotpapier umwickelt und dieses, sobald es anfängt, sich aufzulösen, erneuert.) Wird Wein länger als ein paar Wochen aufbewahrt, soll er unbedingt waagrecht liegen, da sonst die Korken austrocknen können. Er ist möglichst im Dunkeln aufzubewahren (besonders empfindlich ist er gegenüber Sonnen- und Neonlicht) und Freiheit vor ständiger Erschütterung oder Vibration - etwa neben laufenden elektrischen Geräten (Waschmaschinen etc.) - ist empfehlenswert, da sich nur dann das Depot absetzt und der Wein in Ruhe reifen kann. Häufig bildet sich bei längerer Lagerung in feuchten Kellern Schimmel auf dem Korken (unter der Metallkapsel). Bei intaktem Korken schadet dieser dem Wein nicht, man muss ihn lediglich vor dem Öffnen der Flasche mit einem feuchten Tuch beseitigen.

Lagerung (Käse)

Käse sollte kühl, dunkel und luftig gelagert werden – aber nie zu trocken und zu kalt. Besonders gut lässt sich Käse am Stück aufbewahren, dann trocknet er weniger schnell aus und behält seinen vollen Geschmack. Verpackte Käse aus dem Kühlregal in der Originalverpackung aufbewahren. Auch beim Kauf an der Käsetheke werden die Käse in atmungsaktive Folie verpackt, die gut für Lagerung im Kühlschrank geeignet ist. Bergader Edelpilz zuhause in Alufolie packen und oben in die Folie mit einer Gabel einige Löcher einstechen. In der Alufolie bleibt der Blauschimmelkäse länger frisch. Bei der Frage „kann ich Käse einfrieren?“ sagen Kenner bis auf wenige Ausnahmen „nein“. Tiefgefrieren führt zu erheblichen Geschmacks- und Genusseinbußen.

Lagrein

siehe Rebsorten

Seite:  1 2 3 4 5 Nächstes »
Glossary 2.7 uses technologies including PHP and SQL