Die Zukunft hat begonnen
Ruedi Bartel
Kantonsrat Thurgau
und
Präsident von Gastro Thurgau
••••••••••••••••••
SONDERANGEBOT
Kochbuch 160 Seiten NEU
Velokarte Bodensee
Liederbuch Ostschweiz
42.– (off. 51.40)
VK 8.50
071 688 21 10 oder direkt im
SHOP
JETZT BESTELLEN
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Gaglioppo |
siehe Rebsorten |
| Gallerte |
Durch Labgerinnung dickgelegte Milch. Sie ist die Grundlage für jeden Labkäse und heißt der Einfachheit halber auch „Dickete“. |
| Gallo nero |
Konsortium Schwarzer Hahn. Der 1924 dreiunddreissig Mitglieder zählende Verband hat sich heute auf mehr als 600 erweitert (davon füllen 250 ihre Weine unter einem eigenen Etikett ab), die mehr als 80% der globalen Appellation Chianti Classico produzieren. Die Dimensionen reichen von Klein- und Mittelbetrieben über Genossenschaftskellereien bis zu Firmen von industriellem Niveau, für alle gilt der volle Respekt der vom Konsortium vorgegebenen Normen, an erster Stelle die Verpflichtung, den Chianti Classico Schwarzer Hahn ausschliesslich innerhalb der Produktionszone abzufüllen (was vom italienischen Weingesetz für keinen einzigen Wein vorgeschrieben ist), um effektive Kontrollen zu ermöglichen. |
| Gallon |
= ga (ca. 4 l) |
| Ganache |
Für die Füllung einer Praline werden Butter, Schokolade (meist Halbbitter) und Sahne unter ständigem rühren zu einer geschmeidigen Flüssigkeit verrührt. Hierbei muss man auf die Temperatur der Schokolade achten – diese sollte ca. Körpertemperatur haben. Zum Schluss wird die Ganache dann noch mit besonderen Gewürzen abgeschmeckt. Diese Flüssigkeit wird dann in den entsprechenden Hohlkörper gegossen und kühl gestellt. |
| Ganztraubenpressung |
Keltern von Weintrauben ohne Entrappen, um hochwertigere Moste zu erhalten. |
| Gärbottich |
Riesengrosses, offenes Gefäss, in dem die flüssige, abgekühlte Würze zusammen mit der Hefe zum Gären kommt. |
| Gären |
Abhängig vom Hefezusatz, der die Gärung betreibt, und der Gärtemperatur entsteht obergäriges oder untergäriges Bier. Wobei untergäriges Bier in Gärkellern bei Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad lagert. Die Hefe setzt sich bei diesem Vorgang auf den Boden des Bottichs. Das obergärige Bier gärt bei einer Temperatur zwischen 15 und 20 Grad; die Hefe steigt an die Oberfläche. Eine grosse Anzahl von Brauereien besitzt eigene Reinzuchtanlagen, um aus einer einzigen Hefezelle die benötigte Brauhefemenge zu züchten. Der Hefezusatz erfolgt im offenen Gärbottich Schon nach einem Tag kann man die Wirkung der Hefe in Form von dickem, gelblichem oder weissem Schaum auf der brodelnden Würze sehen. Dieser Schaum wird auch «Kräuse» genannt. Nach ca. einer Woche ist der Gärprozess fertig, die Hefe entfernt. Zusammenfassend - das Bier kann ohne Hefezusatz nichtgären. |
| Garganega |
siehe Rebsorten |
| Garnieren |
Unter Garnieren versteht man das Dekorieren des fertigen Gerichts beispielsweise durch ein Blättchen Petersilie, etwas Crème fraîche oder Sahne. Das Garnieren von süßen Speisen wie Kuchen nennt man Verzieren. |
| Gärung |
Vorgang, bei dem sich die Umwandlung von Zucker in Alkohol und Kohlensäure vollzieht; wenn dies geschieht, wird Traubenmost zu Wein. Obwohl die Gärung seit Menschengedenken bekannt ist, hielt man sie für einen spontanen physikalischen Vorgang, bis Louis Pasteur 1857 den Nachweis führte, dass sie von der Hefe als lebendem Organismus bewirkt wird. Moderne Weinchemie und Kellertechnik gehen sehr viel weiter, und in fast allen guten Kellereien wird die Gärung heute nicht mehr dem Zufall überlassen, sondern genauestens kontrolliert bis hin zur gelenkten Gärung. Dabei werden die Gärkeller je nachdem entweder erwärmt oder gekühlt (auf etwa 18-20°), um einen zügigen Gärbeginn und eine völlige Vergärung zu erreichen. Bei Rotweinen gelten heute Gärtemperaturen zwischen etwa 28 und 32° - bei Weissweinen je nach Art bis zu 22-25° - als ideal, um die Frische und die Aromastoffe im Wein möglichst zu erhalten. Bei Weinen mit mehr oder weniger grosse m Restzuckergehalt kommt die Gärung entweder durch den hohen Zucker- oder Botrytisgehalt von selbst zum Stillstand, ohne dass aller Zucker vergoren wurde, oder man beendet diese Gärung vorzeitig durch Druck, Kälte, Schwefel, Zusatz von Alkohol (so bei Portweinen; in Deutschland verbotenes Verfahren) oder andere kellertechnische Massnahmen. Theoretisch kann durch reine Hefegärung ein natürlicher Alkoholgehalt von bis zu über 18% vol. entstehen, der in der Praxis aber höchstens in heissen Regionen für Spezialweine angestrebt und erreicht wird. Rotweine werden überwiegend vor dem Keltern auf der Maische vergoren (Maischegärung), während Weissweine durchweg zuerst gekeltert und dann vergoren werden. |
| Gattinara |
Der italienische DOCG-Rotwein ist nach der gleichnamigen Gemeinde in den Vercelli-Bergen in der Region Piemont benannt. Schon die Römer legten hier die ersten Weinberge an und Kardinal Mercurino Arborio (Kanzler von Kaiser Karl V.) brachte den Wein an die Höfe Europas. Der tanninreiche Wein mit 12% vol Alkohol-Gehalt gilt als einer der besten und langlebigsten Rotweine des Nordens und wird aus Nebbiolo (Spanna) und bis 10% Bonarda di Gattinara gekeltert. |
| Gefällig |
Bezeichnung für angenehme nicht aufdringliche Weine. |
| Gefriertrocknung (Kaffee) |
Aufwendiges Verfahren zur Herstellung von löslichem Kaffee. |
| Geissenheim |
Sitz der Hessischen Forschungsanstalt für Wein- und Gartenbau im Rheingau. Eine der bedeutensten Ausbildungsstätte der Welt. |